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10.05.2010
Altes Dokument in neuem Medium. Start für den getwitterten Heidelberger Katechismus
Der Heidelberger Katechismus wird jetzt getwittert. Hans Havinga (Gereformeerde Hogeschool, Zwolle), Initiator des „Twittechismus“ sowie die „Twittecheten“ Hans Alderliesten (Bond tegen het Vloeken) und Karla Apperloo (Refo500) reisten zum Auftakt nach Heidelberg, wo 1563 diese Bekenntnisschrift publiziert wurde.
Der erste „Tweet“, eine Mitteilung von maximal 140 Zeichen die im Internet veröffentlicht wird, wurde auf Niederländisch und Deutsch von Prof. Dr. Frieder Hepp, Kurpfälzisches Museum in Heidelberg,eingestellt. Hepp ist mit seinem Museum Mitveranstalter des internationalen Ausstellungsprojektes „450 Jahre Heidelberger Katechismus“, an dem sich auch Refo500 beteiligt. Darüber hinaus vertritt Hepp innerhalb Refo500 die Stadt Heidelberg, die seit kurzem Projektpartner von Refo500 geworden ist.
Der erste Tweet ist lautet: „Trost! Ich bin von Jesus. Schuld bezahlt & Teufel raus. Er bewahrt mich. Sein Geist lässt mich mich leben“. 4Him. 4Ever! http: //tinyurl.com/33re6ml
Prof. Dr. Frieder Hepp sagte dazu: “Wenig Leuten wissen noch von der Bedeutung des Heidelberger Katechismus und welchen Einfluss die Stadt Heidelberg im 16. Jahrhundert und danach auf theologischem und wissenschaftlichem Gebiet hatte. Wir möchten daran gerne was ändern.“ Hans Havinga ergänzte: “Mit Twittechismus wollen wir ein altes Dokument und ein neues Medium mit einander verbinden. Ebenso möchten wir die alte Botschaft wieder hören lassen und anregen, dass Menschen hierüber ins Gespräch kommen.” Für viele Protestanten in den Niederlanden ist der Heidelberger Katechismus noch immer eine beliebte Bekenntnisschrift. Durch das Twittern beweist sie ihre Aktualität.
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