06.07.2017 19.30 Uhr bis 13.8.2017

Grenzen überwinden. Die Bedeutung Philipp Melanchthons für Europa - von Wittenberg bis Siebenbürgen


Bretten Melanchthonhaus

Ihren Auftakt hatte die Wanderausstellung „Melanchthon – Grenzen überwinden“, die die Bedeutung Philipp Melanchthons für Europa erläutert, 2007 in der damaligen Kulturhauptstadt Hermannstadt /Sibiu anlässlich der 3. Ökumenischen Versammlung der Konferenz Europäischer Kirchen und des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen, die dort tagte. Die Präsentation, zu der auch ein Katalog erschien, erhielt dadurch bemerkenswerte Beachtung und tourte anschließend durch viele europäische und auch deutsche Städte und Gemeinden. Nun, nach zehn Jahren, zum Reformationsjubiläum, kehrt die Schau mit 20 Tafeln an ihren Ursprungsort – nach Bretten – zurück.

 

Die Präsentation zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie dringlich das Anliegen des Brettener Reformators Philipp Melanchthon war, die kirchlichen wie auch politischen Grenzen in Europa zu überwinden. Er war in ein in allen Bereichen zerrissenes Zeitalter hineingeboren worden. Trotzdem bewahrte er sich die Überzeugung, dass Europa seine Grenzen friedlich überwinden könne. Der Schlüssel dafür war für ihn die Rückkehr zu den gemeinsamen antiken wie christlichen Quellen.

Die Ausstellung wird am 6. Juli um 19.30 Uhr eröffnet und ist dann bis 6. August im Melanchthonhaus Bretten zu sehen. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Freitag 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr

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